Spitzenkoch eröffnet Fast-Food-Lokal auf Höchstniveau

Er kochte bei Heinz Reitbauer im Steirereck und begab sich für sein neues Lokal auf die Spuren der Straßenküche Südamerikas: Am 14. Dezember eröffnet der Spitzenkoch Tihomir Mudnić mit der „Goldenen Banane“ in Graz ein Fast-Food-Restaurant auf Höchstniveau.

Booom für wenig Kohle und David Copperfield fürs Hirn

Er kochte bei Heinz Reitbauer im Steirereck und begab sich für sein neues Lokal auf die Spuren der Straßenküche Südamerikas: Am 14. Dezember eröffnet der Spitzenkoch Tihomir Mudnić mit der „Goldenen Banane“ in Graz ein Fast-Food-Restaurant auf Höchstniveau.

Ein qualitätsverrückter Spitzenkoch und seine Leidenschaft für Fast Food: Das sind die Zutaten für die spannendste Gastro-Neueröffnung des Jahres. Ab 14. Dezember serviert Tihomir Mudnić in der „Goldenen Banane“ in Graz südamerikanische Tex-Mex-Küche – Montag bis Samstag von Mittag bis Mitternacht und das alles mit einem innovativen Konzept: Fast Food auf Höchstniveau. „Qualität und eine schnelle sowie preiswerte Küche schließen sich nicht aus“, sagen Mudnić und sein Geschäftspartner Niko Frühauf.

In der „Goldenen Banane“ ist alles hausgemacht: vom Teig der Tacos bis hin zum Ketchup, sogar Limonaden wie zum Beispiel Cola werden selbst produziert. Die Preise liegen bei den Hauptgerichten zwischen 5 Euro für den „El Cubano“ und 7,50 Euro für „Steak & Cheese“, die 600 Gramm „Spareribs mit BBQ Rub’n’Glaze“ vom Rind kommen auf 15 Euro. Beste Qualität für den Gaumen, Spannung für das Auge – denn durch die offene, im Lokal integrierte Küche können die Gäste den Köchen bei der Zubereitung über die Schulter blicken.

„Booom für wenig Kohle und David Copperfield fürs Hirn“, so ungewöhnlich, aber treffend beschreibt der Küchenchef selbst sein kulinarisches Konzept. Die südamerikanische Küche bietet dazu die perfekten Zutaten, so Mudnić: „Volle Power im Geschmack, Leichtigkeit und Frische durch Koriander oder Limette, die Cremigkeit der Saucen und einfach zu essende Gerichte aufgrund der Tacos.“ Damit die Umsetzung so authentisch wie nur möglich gelingt, reiste Mudnić Anfang des Jahres für zwei Wochen nach Tijuana (Mexiko), um dort die Straßenküche live und pur zu erleben. Als Hilfskoch hat er in einem Lokal sogar zwei Tage mitgekocht.

So einzigartig die Kulinarik ist, so außergewöhnlich präsentiert sich auch die Location. Beheimatet ist „Die Goldene Banane“ in einem 140 Jahre alten Haus aus der Gründerzeit in der Grazer Brockmanngasse nur wenige Gehminuten vom Jakominiplatz entfernt. Dass hier fast 30 Jahre lang eine Bank eingemietet war, beweist der original erhaltene Tresorraum, in der heute die Abwasch untergebracht ist. Insgesamt bietet „Die Goldenen Banane“ 60 Sitzplätze, eine acht Meter lange Tafel, eine Bar sowie einen Wohnzimmerbereich mit Sofa und Lounge-Möbel.

Für das auffallende Interieur sorgt die Grazer Innenarchitektin Sabine Schimanofsky. Imposant die Fassade mit den zehn, fast raumhohen Rundbogenfenstern, in denen Nischenplätze eine kommunikative Verbindung zur Straße bilden. An den Wänden hängen Werke der bekannten Grazer Künstlerin Renate Rosenbauer; das eine Ende des Lokals ziert eine Tapete mit Dschungel-Muster nach dem Vorbild der legendären „Martinique Banana Leaf“-Tapete des Beverly Hills Hotels aus dem Jahr 1942, das andere Ende zeigt ein Kunstwerk aus der Kreativschmiede der Grazer Artfactory von Raimund Seidl – ein drei Meter hoher Gorilla. Von der Decke hängen zahlreiche Edisson-Leuchten, die für ein warmes Licht sorgen und somit für eine Wohnzimmer-Atmosphäre.

Bleibt nur noch die Frage: Warum der Name „Die Goldene Banane“? Mudnić: „Tex-Mex ist nur der Anfang. Wenn alles so läuft wie wir uns das in unseren Träumen vorstellen, wollen wir den Gästen Schritt für Schritt auch andere internationale Küchenstile zeigen. Der Name ,Die Goldene Banane’ lässt uns dazu den nötigen Spielraum. Und außerdem klingt er doch ziemlich geil – oder?“

Die Gastgeber im Porträt

Der 36 Jahre alte Tihomir Mudnić zählt seit Jahren zu den innovativsten Köchen des Landes. Neben Engagements bei Österreichs besten Gastronomen wie zum Beispiel bei Heinz Reitbauer (Steirereck) machte sich der Grazer 2013 mit seinem Imbiss „Schmatztruhe“ bereits einen Namen. Maßgeblich verantwortlich war Mudnić auch für den Burger-Boom in Graz – für das „Freigeist“ entwickelte er jene Burger, die noch heute zu den besten Österreichs zählen. Die Liebe eines Top-Kochs zu Fast Food ist nur auf den ersten Blick ungewöhnlich. Mudnić: „Es geht um nichts weniger als das, was wir fast jeden Tag essen. Und wo, wenn nicht hier, ist es wichtig, dass mit Qualität gekocht wird. Also frisch und mit den besten Produkten. Das ist meine Philosophie von Fast Food – schnelles Essen, aber hochwertig gekocht.“

Niko Frühauf, wie sein Geschäftspartner 36 Jahre alt, ist ein Gastroprofi und zeigte sein Können bisher vor allem in internationalen Top-Betrieben von Singapur über Bangkok bis nach Zermatt. Für beide ist „Die Goldene Banane“ das erste eigene Lokal und damit der Schritt in die Selbstständigkeit. Frühauf: „Wer die Gastro wie wir mit so viel Hingabe und Leidenschaft lebt, der wird irgendwann selbst ein Lokal eröffnen. Unsere Challenge ist eigentlich eine einfache: Jeden Gast an jedem Öffnungstag glücklich machen.“ Die Philosophie der „Goldenen Banane“ sieht er dem Zeitgeist entsprechend: „Die Menschen haben immer weniger Zeit, um zu Essen. Zuhause und frisch gekocht wird nur mehr selten. Dabei ist gerade Essen essentiell. Wir wollen mit unserem Lokal genau dieses Bedürfnis abdecken – eine schnelle, frische und ehrliche Küche zu fairen Preisen, eine lockere, herzliche Atmosphäre und das alles umgesetzt mit Qualität.“

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